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Der Name "Gründchen" für die in sich geschlossene Landschaft ist erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gebräuchlich. Er lässt sich von den zwischen den Randhöhen eingeschnittenen Tälern ableiten.

Typisch Gründchen: Felder - auf den Höhen von Wald umgrenzt
Geologisch gesehen gehört das "Gründchen" zum Hessischen Bruchschollen-Tafelland (Buntsandstein). Es bildet den Übergang vom Vogelsberg zum Knüll. Nach Westen hin wird es u. a. begrenzt von den Basaltbergen Köllenberg, Kohlhaupt, Auerberg, Rotzenberg und Köhlberg. Die östliche Abgrenzung bilden die Buntsandstein- berge Mühlberg, Kahr, Rembertsbergkopt und Hohleicherkopf.

Gründchen: Die Lage zwischen den Mittelgebirgen Vogelsberg und Knüll
Die Einschnitte des Grebenauer Grabens und des Schwarzer Grabens sind in Zusammenhang mit dem Lauterbach-Fuldaer Grabenbruch-System zu sehen. Auch hier wurde Kalkgestein (Kalkberg Schwarz) aus dem Untergrund nach oben umgelagert.

Typisch Gründchen: Immer wieder imposante Baumriesen
Nach Norden hin - über Wallersdorf hinaus - ist die Landschaft offen. Kalte Luftströmungen können hier Einzug halten und bringen dadurch die für das Gründchen typischen etwas niedrigeren Temperaturen mit; "Reizklima" nennen das die Touristiker.

Typisch Gründchen: Immer wieder interessante Durchblicke
Betrachtet man die Nutzung der Gesamtfläche des Gründchens (Grebenau und Stadtteile), so sind fast 56% davon mit Wald bestanden, knapp 36% werden werden landwirtschaftlich genutzt und nur rund 7% sind als Gebäude- und Verkehrsflächen ausgewiesen. - Ein ausgezeichnetes Gebiet für Erholung suchende und Wanderer!
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