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Erzvorkommen zwischen Schwarz und Brauerschwend

Bild: Pingen in der Nähe des Altarsteins?
Das Gelände südlich des Altarsteins sieht durchwühlt aus. Im heute noch jungen Wald sind immer wieder Vertiefungen (Mulden - Pingen) feststellbar. Hier könnte vor mehr als 600 Jahren nach Eisenerz gegraben worden sein. Sieht man sich die geologische Karte (Blatt 5222 Grebenau) etwas genauer an, so sind etwas weiter südlich einige Brauneisen- steinvorkommen eingezeichnet. Und die Holzkohle, die man zu Verhüttung benötigte? Man wird bestimmt noch Reste von alten Köhlerplätzen im Wald finden können; besonders, wenn man beachtet, dass ein Berg in der Nähe den Namen "Kohlhaupt" trägt.

Bild: Quellbach im Graben am Altarstein
Die Rennöfen, welche einst hier standen dürften nicht groß gewesen sein. Wahrscheinlich nutzte man den Aufwind vom Taleinschnitt her, um ausreichend Hitze zu erzeugen vielleicht auch schon Blasenbalge, die per Hand betrieben wurden, denn das Wasser des Quellbachs reichte für deren Betrieb betimmt nicht.

Bild: Quellbach am Altarstein
Wer waren die Waldschmiede und Köhler, die hier tätig waren? In Sichtweite vom Altarstein, auf der Langwiese in Richtung Norden, sind heute noch Spuren einer ehemaligen Siedlung (Wohnpodeste, Erdaufschüttungen) zu erkennen: Ober-Schwarz. Die Siedlung wird 1398 urkundlich erwähnt. Wie lange sie bestand, ist unklar. Haben hier vielleicht die "Handwerker vom Altarstein" gelebt?

Bild: Platz der ehemaligen Siedlung (Wüstung) Ober-Schwarz
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