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Alle Gründchenorte verloren mit der Gemeinde-Gebietsreform des Jahres 1972 ihre Selbständikeit und wurden zur Stadt Grebenau zusammengeschlos- sen. In alphabetischer Reihenfolge sind das: Bieben mit Merlos, Eulersdorf, Grebenau, Reimenrod, Schwarz, Udenhausen und Wallersdorf.

Grebenau: Die Kirche
Die Gründchenorte sind alt - wie alt, verbirgt sich im Dunkel der Geschichte, denn die Dörfer wurden meist nur genannt, wenn in alter Zeit die "Großen" eine Ortschaft oder ein Gehöft als Lehn an andere Herren vergaben. Manche Orte wurden gar nicht erwähnt, weil sie für die Politik der Herren uninteressant waren oder in einem Bezirk lagen, der nur mit seinen Grenzen umschrieben wurde.

Übersicht: Grebenau und Stadtteile
Nur so ist es zu erklären, dass die Namen der Gründchenorte erst relativ spät in Urkunden auftauchen, obwohl sie bereits existierten: Grebenau im Jahr 1073 (heute 919 Einwohner), Udenhausen ebenfalls 1073 (heute 361 Einwohner), Schwarz 1231 (heute 720 Einwohner), Bieben auch im Jahr 1231 (heute 229 Einwohner), Wallersdorf 1263 (heute 272 Einwohner), Reimenrod 1264 (heute 141 Einwohner) und Eulersdorf im Jahr 1270 (heute 162 Einwoh- ner).

Historischer Grenzstein zwischen dem Amt Grebenau und dem Gericht Schwarz
Geschichte erleben kann man in der Landschaft draußen heute noch. So zeigt z. B. der alte Grenzstein an der Gemakungsgrenze Udenhausen (oben), dass dort ehemals ein anderer Gerichtsbezirk begann, der des Gerichtes Schwarz. Und der historische Grenzstein hinter Bieben (unten) mit den Initialen "KP" zeigt deutlich, dass bis hierher einmal der "lange Arm" des Königreichs Preußen reichte.

Historischer Grenzstein zwischen dem Amt Grebenau und dem Königreich Preußen
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