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Die Schwarza entspringt wenige Meter unterhalb des höchsten Punktes des Wanderwegs. Die Quelle ist neu gefasst, da die große Fichte, unter deren Wurzeln das Wasser hervorsprudelte, vom letzten großen Sturm gefällt wurde.

Schwarzaquelle
Warum die Fichte im Boden nicht ausreichend Halt fand, konnte man erst nach ihrer Beseitigung feststellen, denn unter ihr befand sich ein harter Block aus Tertiärquarzit, in den die Wurzeln des Baumes nicht eindringen konnten.

Tertiärquarzit im Quellbereich
Tertiärquarzite sind durch gelöste Kieselsäure entstanden, welche Sandkörner so verkittet, dass daraus allmählich eine harte Gesteinsmasse wird. Eingeschlossen in die Gesteinskörper sind oft tonige Knollen, die leicht ausgewaschen werden können. Solche Auswaschungen sind auch der Grund für die Hohlräume (Löcher) in unserem Block. - Tertiärquarzit ist äußerst hart und splittert beim beim Bearbeiten scharfkantig. Die Nutzung dieser Eigenschaften zum Herstellen von einfachen Werkzeugen mag mit ein Anlass gewesen sein, warum bereits in der Bronzezeit Menschen im Gründchen siedelten.

Rastplatz gegenüber der Quelle
Übrigens: Wenn Sie die Bilder etwas größer sehen möchten, dann bitte anklicken!
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